Beispiel Finanzkrise:
Beispiel Finanzkrise: Eine Zeit lang gab
es in Insiderkreisen die Vermutung, die
globale Elite würde den unvermeidlichen
Währungscrash bewusst und gezielt herbeiführen.
Heute wird immer deutlicher,
dass sie alle Hebel in Bewegung setzt, um
diesen Kollaps solange wie nur irgendwie
möglich hinauszuzögern. Das macht aus
ihrer Sicht auch Sinn, denn die etablierten
Ausbeutungsmechanismen funktionierten
bisher wunderbar. Man möchte sie nützen,
so lange es noch geht, so lange die Menschen
noch nicht gemerkt haben, dass sie
mit Monopoly-Geld wirtschaften. Denn ist
es einmal so weit, geht der Papierwald in
Flammen auf. Natürlich haben die Eliten
einen Plan B, C und D für die Zeit nach
dem Crash in der Schublade. Diese sind allerdings
mit vielen Unsicherheitsfaktoren
behaftet und bereiten den Machthabern erhebliche
Kopfschmerzen. Schließlich muss
eine Währungsreform erst durchgesetzt,
von der Bevölkerung geschluckt und der
damit verbundene Tumult bewältigt werden.
Da ist es doch viel angenehmer, wenn
es noch so weiterläuft wie bisher. Allerdings
wird das nicht mehr lange möglich sein.
Potentielle Auslöser für den Zusammenbruch
des globalen Finanzkartenhauses
gab es in den letzten Jahren genügend. Der
Crash von Lehman Brothers, die Islandkrise
oder die Pleite der Hypo Group Alpe Adria
sind nur drei Beispiele von vielen. Trotzdem
gelang es den Manipulatoren immer wieder,
einen Domino-Effekt zu verhindern. Nicht
mehr lange, wie ich meine, denn die Griechenlandkrise
hängt wie ein Damoklesschwert
über der Eurozone. Diesmal geht
es nicht um eine einzelne Bank sondern
um eine ganze Nationalwirtschaft eines
EU-Mitgliedslandes und die nächsten Dominosteine
Spanien, Portugal, Italien und
Irland wackeln schon. Deutschland ist am
Ende seiner Geduld und hat keine Lust
mehr, die Pleitekandidaten der EU weiterhin
mit frischem Blut zu versorgen.
Kein Wunder, dass sich die Gerüchte
einer „D-Mark II“ zunehmend verdichten.
Aus der Politikwissenschaft wissen
wir, dass Staaten immer alle Hebel in
Bewegung setzen, um ihre Macht zu erhalten.
Es ist daher nur naheliegend, dass
Deutschland den Ausstieg aus der Eurozone
im Geheimen vorbereitet, sodass es im
Ernstfall nur wenige Tage dauern wird, bis
eine neue Währung eingeführt ist. Dieses
Szenario ist im aktuellen Umfeld absolut
realistisch und es muss jederzeit damit gerechnet
werden. Auch hier gilt das Prinzip:
Jedem ist das eigene Hemd am nächsten.
Deutschland wird sich eher selbst retten,
bevor es den Euro rettet.
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