Kunststoffe und Kunststoffkleber - Zahnmedizin
Es ist schlichtweg ein Wunder, was die heutige Zahnmedizin unter Verwendung von Kunststoff und Kunststoffklebern alles zu bewerkstelligen in der Lage ist. Die gesamte Palette der ästhetischen Zahnmedizin wäre ohne diese Werkstoffe nicht möglich. Leider tritt in der Herrschenden Euphorie der umweltmedizinische Aspekt dieser zahnärztlichen Materialien in den Hintergrund. Dabei gibt es heute bereits eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen, die belegen, dass alle Kunststoffe und Kleber ausnahmslos giftig, meist sogar hochgiftig sind. Sie besitzen ferner eine allergische Komponente und haben teils hormonähnliche, genverändernde und krebserzeugende Wirkungen. Durch die Anwesenheit von verschiedenen Umweltgiften (z.B. Quecksilber aus Amalgam) werden die toxischen Wirkungen zahnärztlicher Kunststoffe und Kleber potenziert, d.h. teils drastisch erhöht.
Die Wissenschaft kennt mittlerweile folgende biologische Wirkungen von dentalen Kunststoffen und Klebern:
< Durch Restmonomere (Monomere sind chemische Grundbausteine hochmolekularer Verbindungen) und Inhaltsstoffe von Kunststoffen und Klebern kann es zu Reizungen, chronischen Entzündungen oder zum Absterben des Zahnnervs kommen. Eine chronische Entzündung des Zahnnervs oder gar ein nervtoter Zahn sind Störfelder und massive Belastungen für das Regulations- und Immunsystem.
< Bei den wichtigsten Bestandteilen von Kunststoffen und Klebern besteht eine teils erhebliche Zellgiftigkeit
< Durch Verschlucken bzw. Inhalation kommt es zu bedeutenden Anreicherungen von Monomeren in Organen, insbesondere in den Nieren. Organbelastungen können zu Funktionsstörungen führen
< Monomere besitzen eine sehr hohe allergische Potenz. Somit tragen nicht nur allergische Risikopatienten, sondern, bedingt durch den täglichen Umgang mit diesen Materialien, vor allem auch Zahnärzte und deren Personal sowie Zahntechniker ein hohes Allergierisiko mit allen damit verbundenen Gefahren.
< Das in Kunststoffen und Klebern enthaltene TEGDMA und HEMA hemmt die Glukoneogenese (Neusynthes von Glukose in de Leber) und damit den Energiestoffwechsel mit möglicherweise weitreichenden gesundheitlichen Folgen im Organismus, insbesondere an den Zielorganen wie z.B. den Nieren.
< Das in den Kunststoffen und Klebern enthaltene TEGDMA und HEMA bildet im Stoffwechsel außerdem hochtoxische Metabolite (im Stoffwechsel durch Enzymreaktionen entstandene oder veränderte Verbindung) mit wahrscheinlich genverändernder und krebserzeugender Wirkung.
Mit umwelt-zahnmedizinische Vorsicht sind somit zu betrachten:
-Füllungen, Verblendungen und Prothesen aus Kunststoffen
-Fissurenversiegler
-Kunststoffhaltige Befestigungszemente
-Befestigungskleber für Keramik-Verblendschalen, Keramik-Inlays und kronen.
Bei regulationsgestörten oder auch bei chronisch kranken Patienten verbietet sich somit die Anwendung dieser Werkstoffe. Das heißt aber auch, dass beispielsweise der Austauschen von Amalgam-Füllungen zu Gunsten von Kunststoff-Füllungen oder Keramik-Inlays (die mit Klebern befestigt werden müssen) primär nicht sehr sinnvoll bzw. zu überprüfen sind.
Einfluss keramischer Brände auf die Korrosion
Kupferhaltige Paladium-Legierungen:
. eigen eine hohe Ionenabgabe
. weisen unpoliert eine bis zu 10-fach höhere Abgabe aller Legierungsbestandteile auf als polierte
Kobald-Chrom-Legierungen:
. zeigen nach der Durchführung aller drei Keramikbrände eine Verdreifachung der Kobaltabgabe
Nickel-Chrom-Legierungen:
. zeigen eine etwas höhere Gesamt-Ionenabgabe als Bobalt-Chrom-Lergierungen und eine geringere als Palladium-Legierungen
Titan:
. zeigt eine stetige Abgabe von Titan-Ionen über den gesamten Untersuchungszeitraum von vier Wochen
. zeigt bei zunehmender Anzahl von Bränden eine steigende Härte
Hochgold-Legierungen:
. zeigen vor Titan und Kobal-Chrom-Legierungen die niedrigste Ionenabgabe
(Borowski/Strietzel Berlin 1998)
Nebenwirkungen von dentalen Kunststoffen
· Allergien und Kreuzallergien auf Inhaltsstoffe, Verunreinigungen oder Konservierungsmittel
· Toxizität der Kunststoffe und Reaktionsprodukte (z. B. Formaldehyd, Restmonomere, Reie Radikale etc.) Nahezu alle Ausgangsbestandteile von Verbundswerkstoffen (Komposits) sind deutlich zellsch#digend.
· Genveränderungen (Mutagenität) und krebserzeugende Wirkung (Kanzerogenität) von einzelnen Komponenten und Reaktionsprodukten wurde im Reagenzglas nachgewisen.
· Östrogenartige Wirkung von Materialien, die Bisphenol-A-Dimethacrylat enthalten
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass alle Kunststoffe und Kleber ausnahmslos
giftig sind.