Mit dem Velo auf der Promenade- das hat mich genervt
fahrradfahrer in Münster ....schlimmer als in Holland ..wo Du gehst und stehst rauschen fahrradfahrer an Dir vorbei.Immer auf den Sprung damit Du nicht versehentlich umgefahren wirst - ÄTZEND:
Das braucht einen starken Magen und hinterher Bewegung. Keine Stadt in Deutschland (und wahrscheinlich nur wenige im nahegelegenen Holland) ist so velofreundlich wie Münster. Auf 300 Kilometern Radwegen kann man sich in der Stadt sicher bewegen. Am schönsten ist es auf der Promenade, der ehemaligen Wallanlage, die auf 4,5 Kilometern den Stadtkern umrundet. Autofahrer sind rücksichtsvoll – sie müssen es auch sein, denn sie haben kaum eine Chance, die Promenade zu überqueren angesichts der Massen von Radfahrern. Die Entfernungen sind kurz, und Steigungen gibt es in der nur 60 Meter über dem Meer gelegenen Stadt nicht.
Es ist schon schlimm genug, wenn man in Münster protestantisch und zugereist ist. Aber geradezu als unverzeihlich gilt, nicht Velo zu fahren. Nur sieben Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner geben an, sie besässen kein Rad, die meisten haben mehrere – für alle Gelegenheiten. Ein guter Teil der Räder sind am Bahnhof anzutreffen, in der Radstation, einem Veloparkhaus mit 3000 Stellplätzen, Waschanlage und Reparaturwerkstätten.
Regen beeinträchtigt die Lust der Münsteraner am Radfahren kaum. «Wir sind ja nicht aus Zucker», sagen sich die wetterfesten Westfalen. Und ein bisschen Nieselregen ist ja schon fast wie Sonnenschein, vor allem wenn dann noch die Kirchenglocken läuten.
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